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letztes Update dieser Seite: Dienstag, 07. November 2006
2006 telino




Sing, mei Sachse, sing

Der Sachse liebt das Reisen sehr. Nu nee, ni das in'n Gnochen;
drum fhrt er gerne hin und her in sein'n drei Urlaubswochen.
Bis nunder nach Bulgarchen dud er die Welt beschnarchen.
Und sin de Goffer noch so schwer, und sin se voll, de Zche,
und isses Essen nich weit her: Des gennt er zur Genche!
Der Sachse dud nich gnietschen, der Sachse singt 'n Liedschen!

Sing, mei Sachse, sing! Es ist en eichen Ding.
Und ooch a dchtches Glck um d'n Zauber der Musik.
Schon des gleenste Lied, des leecht sich off's Gemt.
Und macht dich oochenblicklich
- Zufrieden,
- Ruhig
- Und glcklich!

Der Sachse liebt den satten Saund, den Ton, wenn Geichen rhren.
Ob Opernhaus, ob Untergraund: Er strahlt, das mu er hren!
Und schluchzt der Geichenbogen, denn gricht er feuchte Oochen.

Der Sachse schmilzt eb'n leicht dahin off des Gesanges Fliecheln.
Doch eh' die Trne tropfen kinn, da wee er sich zu ziecheln!
Der Sachse dud nich wein'n, der Sachse stimmt mit ein!

Sing, mei Sachse, sing . . . .

Der Sachse is der Welt bekannt als braver Erdenbircher,
und fhrt er ringsum durch es Land, dann macht er geenen rcher.
Dann braucht er seine Ruhe und ausgelatschte Schuhe.

Doch gommt der Sachse nach Berlin, da gnn' se ihn nich leiden.
Da wolln s'ihm eene drieberziehn, da wolln se mit ihm streiten!
Und dud ma'n ooch verscheiern, sein Liedschen singt er eisern!

Sing, mei Sachse, sing . . . .

Text: Jrgen Hart (1942-2002)
Melodie: Arndt Bause (1936-2003)
Erscheinungsjahr 1979
 

Kommentar dazu von telino:

Also das ist zwar sehr lustig und wir Sachsen haben damit auch Humor bewiesen aber als Hymne ... Na ja ich wei nicht.

Und wer auf diesen Seiten Rechtschreibfehler findet, der darf sie gern behalten oder gegen ein geringes Entgeld bei ebay versteigern.

 

 

 

 

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